Aktuelles

Samstag, 3. Oktober 2020 um 10 bis 13:30 Uhr

Charles Gunn und Daniel Jaeger

Workshop: „Eine spielerische Einführung in die projektive Geometrie“

Kein anderes Buch hat das abendländische Denken bis heute stärker geprägt als die „Elemente“ des Euklid. Dabei ist in dessen Konzeption des Raums die ganze Entwicklung des Denkens hin zum Materialismus schon angelegt.
Noch Kant meinte, dass sich überhaupt keine andere Vorstellung vom Raum machen ließe als eben jene Euklids. Und das obwohl seit Anbruch der Neuzeit mit der Entdeckung der Zentralperspektive eine neue Geometrie im Entstehen war, die dann im 19. Jahrhundert deutlich Gestalt annahm.
Seitdem gibt es mit der Projektiven Geometrie eine Disziplin, die das Denken überall dort in Bewegung bringen kann, wo es durch erstarrte Raumbegriffe bedroht ist, sei es im wissenschaftlichen, sozialen oder individuellen Bereich.
Charles Gunn und Daniel Jaeger vermitteln durch Beispiele sowie Zeichen- und Vorstellungsübungen eine erste Erfahrung davon, wie sich der Begriff vom Raum in den letzten Jahrhunderten verändert hat und welche Befreiungen damit einhergehen können. 

Spenden erbeten

Ort: Rudolf Steiner Haus – Bernadottestraße 90/92 – 14195 Berlin – U-Bahnhof Podbielskiallee


Geplant für das Jahr 2021

Dankmar Bosse

Die Sonderung der sieben Naturreiche aus der Menschheit, als kontinuierlicher Weg von der Naturwissenschaft zur Geisteswissenschaft.

Die Fakten der modernen Wissenschaften belegen exakt, wie zwischen dem Menschen und dem Mineralreich sechs große Gruppen der Pflanzen und der Tiere entstanden sind, die ein neues Bild ihrer Zusammenhänge möglich macht. Das hat Rudolf Steiner bereits vor mehr als hundert Jahren dargestellt, sowohl in den Kuppelbilder zur Lemuris und Atlantis an der Decke es ersten Goetheanums, als auch 1924 auf der Zeichnung in GA 243 (Initiatenbewußsein). Und das, obwohl die heutigen Fakten der Tier-Evolution damals überhaupt noch nicht bekannt waren! Aus einer Zusammenschau dieser und weiterer Aspekte kann ein neues Gesamtbild aller Natur-Phänomene zur „Geheimwissenschaft im Umriss“ entstehen!


Renatus Derbidge

Klimakrise und Selbsterkenntnis – Den geheimen Faden zwischen innerem und äußerem Klima in der Naturwahrnehmung entdecken lernen

„Schaue in die Welt, um Dich selbst zu erkennen, und in Dich, um die Welt zu verstehen“, so der Grundsatz der Goetheschen Methode. Welterkenntnis ist Selbsterkenntnis, innen wie außen. In dem Sinne möchten wir das Klima anschauen, um die Botschaft des Klimawandels besser verstehen zu lernen. 
Denn es geht um mehr, als ausschließlich darum, unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern, es geht ans „Eingemachte“, an die im Verborgenen schlummernden Seelenanteile in uns, auf welche uns die Welt nun überaus kräftig hinweist. An konkreten Übungen wie zum Beispiel der Erfahrung ganz basaler, zumeist unreflektierter Erlebnisse wie das Hineingestellt-Sein in die Welt zwischen Oben und Unten, werden wir erkunden, wie Seele und Welt eine Einheit bilden und erfahren: Die Welt, die Natur und das Klima sind Spiegel der Seele.